25.05.2010
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Die schwebende Treppe

Am Anfang stand die Frage, warum selbst in den aufgesprengten Räumen und waghalsigen Gebäudeformen zeitgenössischer Architekturen die Treppen starr sein müssten. Die Antwort formuliert der Wiener Designer Thomas Schiefer mit seinem Projekt Lufttritt. Dahinter verbirgt sich ein flexibles Treppensystem, das auf dem Hängebrückenprinzip basiert und frei stehend, also ohne Trageelemente längere Distanzen überwindet. Wie die Hängebrücke besticht auch Lufttritt durch die Leichtigkeit der Konstruktion und ein spürbares Schwingen beim Betreten, das allerdings immer ein angenehmes und vor allem sicheres Maß behält. Dem federnden Begehen von Galerien, Dachausbauten oder eingezogenen Stockwerken in Wohnungen und Büros steht dank des unaufwändig installierbaren Designobjekts nichts mehr entgegen. Noch ist die Wahl geeigneter Materialien für Lufttritt nicht abgeschlossen. Sie müssen bestimmte Belastungen aushalten und ökologischen Kriterien genügen, wie z. B. kurze Transportwege dank heimischer Rohstoffe. Lufttritt soll im Kosten sparenden Strangpressverfahren herstellbar sein und hofft auf Interessenten bzw. Lizenznehmer, einerseits unter (Innen)Architekten und großen Designfirmen, andererseits aus der Treppenbaubranche.

www.gisiebla.at

Roll-Koffer für smarte Businessreisende

PESCHKEDESIGN ist eine in Wien ansässige Designagentur, die ihre Kunden aus den Bereichen Audioakustik, Maschinenbau, Medizintechnik u. a. durch den gesamten Produktionszyklus begleitet, von der Idee über das Produktdesign bis zur Markteinführung und interaktiven Produktpräsentation. Mit INEO sagt PESCHKEDESIGN langen Wegstrecken in Flughäfen, Bahnhöfen, auf Parkplätzen und durch die Stadt den Kampf an, auf denen das Handgepäck in Rollkoffern mühsam hinterher gezogen wird. Idee des Projektes ist es, eine Art ausklappbaren Scooter samt Standfläche, Lenkung und Bremsen in den Businesskoffer zu integrieren, der bei längeren Wegstrecken die Muskelkraft in größere Fortbewegungsgeschwindigkeit umwandelt. Der Koffer darf dabei die zulässigen Maße für Handgepäck nicht überschreiten und muss dennoch Laptop und Geschäftsunterlagen, Kleidung und Toiletteartikel aufnehmen. Sein Design soll sich durch Ergonomie, simple Handhabung und durchdachte Details auszeichnen, die die Zielgruppen der experimentierfreudigen Businessreisenden und alternativen Individualmobilisten ansprechen. Und: der Scooter sollte sich bei Hindernissen bzw. am Ende der Reise mit wenigen Handgriffen in den Koffer verstauen lassen.

www.peschkedesign.at
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Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend