
Radfahren mit Holz
Der Fahrradmarkt boomt noch immer und hält für jedes Spezialistentum Angebote bereit: Mountain-Bikes, Trekking-Bikes, City-Bikes usw. Für jene, die ihr Fahrrad vor allem als Alltagstransportmittel verwenden, aber damit gelegentlich auch sportlich unterwegs sein wollen, könnte alsbald ein neuer Dual-Typ von muskelkraftbetriebenem Fortbewegungsmittel auf den Markt kommen. JANO ist kein Fahrrad für Extremsportler, sondern für Allrounder, die Spaß an der Fortbewegung haben, egal ob in engen Stadtgassen oder auf Landstraßen. Dank Zahnriemenantrieb, Nabenschaltung und Nabendynamo ist es wartungsfrei und lässt sich für jeden Einsatzzweck problemlos adaptieren. Vor allem aber: JANO’s Rahmen ist aus Holz – und präsentiert einen völlig neuen Lösungsansatz für mehr ökologische Mobilität. Die Rahmengeometrie der beiden spiegelsymmetrischen Formholzschalen integriert Licht und Reflektoren, bietet Stauraum für Snack, Handy, Sonnenbrille etc. und sorgt für zusätzliche Stoßdämpfung. Dem Konzept zu JANO liegt die Diplomarbeit des Jungdesigners Roland Kaufmann zugrunde, entwickelt in der Wiener Produktdesignschmiede GP designpartners. Mithilfe von impulse XS will das GP-Team die Realisierbarkeit und Alltagstauglichkeit des Fahrradrahmens aus Holz und dessen Marktfähigkeit beweisen sowie die Kosten der Serienentwicklung abschätzen. Wenn alles klappt, erwartet die angepeilte Kundenschicht der Postmaterialisten ein aufregend neu designtes Produkt aus dem Naturmaterial Holz, dessen Maserung das eigene Fahrrad sogar zum Unikat stempelt.
Komfortable Raumsteuerung für technische Laien
Die im Tiroler Kufstein beheimatete Lifestyle Foundation punktet bei ihren nationalen und Internationalen Kunden mit Produkt-, Raum-, und Prozessdesign sowie mit Trend-Scouting und Market-Research. In Zusammenarbeit mit Trendforscher Matthias Horx und Partnern aus Elektro- und Materialtechnik arbeitet man am Projekt „Smart Control“, einer Raumsteuerung nach EIB-Standard (Europäischer Installations Bus). Durch Reduktion der Funktionen auf wesentliche Steuerbereiche wie Musik, Licht und Lichtstimmungen sowie Beschattung garantiert „Smart Control“ auch technischen Laien, Kindern und alten Menschen höchsten Bedienkomfort. Besonders innovativ: die Trennung von Bedienungseinheit und Visualisierung. Erstere sieht wie ein Lichtschalter aus und wird wie ein solcher montiert. Ein Drehregler und ein Bestätigungsfeld in dessen Mitte reichen aus, um alle Funktionen ohne Kontrollblick auf die bedienenden Finger zu auszuüben. Bei der Erstberührung schaltet der Regler eine voreingestellte Raumlichtsituation ein. Die Visualisierung der Steuerung erscheint bei weiterer Berührung, entweder auf einem Monitor oder über seit kurzem am Markt befindliche Laserbeamer. Diese können an verschiedenen Stellen der Wohnung architektonisch sensibel implementiert werden und projizieren das Display an die Wand in der Nähe. Auch Architekten sollen an der Steuerung Gefallen finden und sie als Designelement der Innenraumgestaltung verwenden können.





