
Machbarkeitsstudie für architektonischen Mehrwert
Die Architekten Birgit Trenkwalder und Martin Kunath betreiben seit 2003 ihr gemeinsames Büro in Wien. Mit „smart studies“ formulieren sie eine zeitgemäße Antwort auf die gängigen, an singulären Interessen ausgerichteten Machbarkeitsstudien bei Bauvorhaben. Als systematischer Leitfaden berücksichtigen die „smart studies“ Fragen der Ökologie und Nachhaltigkeit sowie der sozialen Verträglichkeit von Bauten, um deren „Mehrwert“ im Verständnis der Allgemeinheit besser zu verankern. Gesellschaftliche, städtebauliche und ökonomische Rahmenbedingungen kommen in der neu entwickelten Machbarkeitsstudie ebenso zur Sprache wie mögliche Alternativen zu einem geplanten Bauvorhaben oder die Einbindung aller Betroffenen in die Entscheidungsfindung. Wer in „smart studies“ investiert, wird in der Planungs- und Ausführungsphase durch reibungslosere Abwicklung belohnt. Das Projekt wendet sich an öffentliche Auftraggeber ohne Planungsabteilungen (kleinere Gemeinden z. B.), für deren Bauvorhaben es Machbarkeitsstudien mit integrierten wirtschaftlichen, infrastrukturellen, ethischen und ökologischen Aspekten verspricht. Privaten Bauträgern und Immobilienentwicklern stellen „smart studies“ eine Reduktion der Projekthürden und höheren Imagegewinn dank breiterer öffentlicher Akzeptanz ihrer Bauvorhaben in Aussicht. Nebst den zahlreichen Gemeinden schätzen Birgit Trenkwalder und Martin Kunath den Markt für ihre Innovation allein im Osten Österreichs auf rund 560 private Player im Bau- und Immobiliengeschäft.

Nachhaltige Taschenmodule
Angela Thiel lebt als diplomierte Designerin in Salzburg und arbeitet seit Jahren an Materialentwicklungen für Unternehmen im Textil- und Lederbereich. Das bestehende Handtaschenangebot – hier billige Mode- und Wegwerfartikel, da teure Luxus- und Prestige-Objekte – erfüllt ihre Ansprüche nicht. Anstatt dies zu bejammern, kreiert Angela Thiel eine eigene Taschenkollektion. Ihre modular aufgebaute Serie soll nach Bedarf der Trägerin in Größe, Form, Funktion und Farbe variabel sein. Die Taschenmodule können individuell kombiniert werden: Modul M1 ist eine kleine, faltbare Tasche für die unverzichtbaren Gegenstände (Geldbörse, Ausweise, Schlüssel, Mobiltelefon, …). Sie lässt sich mit anderen Taschen ihres Typs zusammenstecken oder am Modul M2, einer voluminöseren Tasche, innen wie außen fixieren. Modul M3 ist ein Gurtsystem, an dem kleine und große Taschen je nach Wunsch als Schulter-, Rücken- oder Tragetasche mit Griff befestigt werden können. Bei der Entwicklung ihres Handtaschensystems legt Angela Thiel großen Wert auf ein nachhaltiges Produktions- und Verwertungsmodell. Sämtliche Komponenten sollen dem Prinzip ökologischer Effektivität genügen („cradle to cradle“) und nach Gebrauch zu 100% einem biologischen Kreislauf zugeführt werden können.
angela_thiel@yahoo.de





