
Das mitwachsende Kinderfahrrad
Der Wiener Industriedesigner Christian Bezdeka gründet gemeinsam mit dem Mountainbike-Spezialisten Martin Rösner die Woom GmbH. Sie befasst sich mit der Entwicklung und Markteinführung qualitativ hochwertiger, ergonomischer Kinderfahrräder für die Alterspalette von zwei bis zwölf Jahren. Das Konzept nimmt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder in der jeweiligen Altersstufe Rücksicht. Es zielt also nicht auf Mini-Erwachsenenräder ab, sondern auf eine dem kindlichen Fahrverhalten angepasste Rahmenfamilie – von der Reifengröße bis zur Trinkflasche für kleine Hände. Besonders innovativ: ein Ressourcen schonendes Up-Grade-System ermöglicht den Kunden gegen Rückgabe des alten Fahrrads und einer Aufzahlung den Wechsel auf die nächst größere Radtype. Die gebrauchten Räder werden überholt und als „refurbished bikes“ erneut verkauft. Das WOOM Kinderrad-System gliedert sich in fünf Modelle, die der jeweiligen Entwicklungsstufe des Kindes angepasst sind: niedrige Durchstiegshöhen, geringere Griffdurchmesser, an die Kraft und Reichweite von Kinderhänden angepasste Bremsgriffe, gut gedämpfte Leichtlaufreifen usw. Das Gewicht der Fahrräder ist vergleichsweise minimal, ihre Sicherheitsausstattung auf dem neuesten Stand: u. a. durch standfeste Bremsen, Lenkeinschlagsbegrenzung und sich automatisch ein- und ausschaltende Reflektoren. Geplante Vertriebskanäle der WOOM Kinderräder: Fahrradhandel und Webshops.www.bezdeka.com

Residencies im Zeichen des Kunst-Experiments
Die am internationalen Kunstmarkt etablierte Wiener Galerie Krinzinger betreibt seit 2003 ein Artist in Residence Programm für aufstrebende junge KünstlerInnen. Dieses soll nun mit neuen Studien- und Atelierplätzen in Petömihàlyfa, in der Nähe von Vasvar (Ungarn) international erweitert werden. Geplant ist eine europaweit einzigartige experimentelle Plattform, deren Infrastruktur Grenzen überschreitendes künstlerisches Arbeiten ermöglicht. Seien es geographische oder Grenzen zwischen etablierten und neuen Kunstsparten wie Multimedia- und Videokunst, Performance und Land Art. Insbesondere AbsolventInnen der Wiener Kunstakademien, ausgewählt von einer unabhängigen Jury, erhalten für einen Zeitraum von ein bis vier Monaten die Möglichkeit, sich in Petömihàlyfa bei Vasvar experimentellen Projekten zuzuwenden und sich mit KünstlerInnen, GaleristInnen und KuratorInnen der boomenden osteuropäischen Szene zu vernetzen. Ein innovatives Begleitprogramm – von Vermittlung, über Atelierbesuchen bis hin zu Kritikergesprächen und Manager-Workshops – umrahmt die Residencies. Die entstandenen Werke sollen in Ausstellungen präsentiert und in Katalogen mit Texten von KunsthistorikerInnen dokumentiert werden.www.galeriekrinzinger.at





