30.01.2012
impulseaws - austria wirtschaftsservice

Die Jury von impulse LEAD


Die Auswahl der eingereichten Projekte erfolgt durch eine international besetzte Jury. Betriebswirtschaftliche Aspekte werden durch einen Vertreter der aws / impulse geprüft.

Die Jurymitglieder der impulse LEAD werden vom BMWFJ bestellt.

Jurymitglieder der Ausschreibungsrunde 1201 sind:


Tim Renner

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Tim Renner stieg als Talentsucher 1986 ins Musikgeschäft ein. 1989 übernahm er die Leitung Abteilung Polydor Progressive Music. 1994 gründete er die Plattenfirma Motor. Hier baute er Acts wie Rammstein, Sportfreunde Stiller, Tocotronic und Muse auf.

1999 übertrug man ihm die Leitung der Musikaktivitäten des Marktführers Universal. 2003 ernannte ihn das World Economic Forum (Davos/Genf) zum Global Leader of Tomorrow.

2004, legte Renner sein Amt bei Universal nieder. Danach baute er seine eigene Firmengruppe auf, zu der Medienbeteiligungen (Radiosender Motor FM) sowie Internetplattformen, Musikverlag als auch ein Label (Motor Music) gehören. 2009 wurde Tim Renner zum Professor an der Pop Akademie Baden-Württemberg ernannt.

Veronika Ratzenböck

VeronikaRatzenboeck_Jury
Veronika Ratzenböck ist Kulturwissenschaftlerin und Zeithistorikerin. Direktorin der österreichischen kulturdokumentation internationales archiv für kulturanalysen (1991 von ihr gegründet).

Ihre Arbeits-und Forschungsschwerpunkte sind: nationale und europäische Kulturpolitiken, Kreativwirtschaft/Creative Industries, Kultur/Beschäftigung, kultureller Arbeitsmarkt und urbane Kulturpolitik.

Neben der Durchführung von Studien und Evaluierungen berät sie private und öffentliche Institutionen, Ministerien, den Europarat, EU, Unesco. Sie ist Mitglied in zahlreichen europäischen Jurien, dz. als Expertin in der EU-Strategiegruppe zu den EU-Förderprogrammen inkl. Strukturfonds für Kultur und Kreativwirtschaft in Brüssel. Sie hält Vorträge zum Thema auf internationalen Konferenzen (z.B. in Shanghai, Brüssel, Barcelona, etc.).

Studien z.B: „Der Kreativ-Motor für regionale Entwicklung. Kunst Kultur und Kreativwirtschaft und die EU-Strukturförderung in Österreich“ 2011; „Die wirtschaftliche Bedeutung von Kultur u. Creative Industries: Wien im Städtevergleich mit Barcelona, Berlin, London, Mailand und Paris“ 2005.


Christopher Lindinger


Christopher Lindinger studierte Informatik in Linz und Chicago sowie Kulturmanagement in Salzburg. Er arbeitete als Wissenschaftler im Bereich Virtual Reality und Supercomputervisualisierung in den USA und als Lead Developer in der Computerspiele-Industrie.
Aufgrund seiner Aktivitäten im Bereich der neuen Technologien, digitalen Kultur und Kunst ist er seit 1997 in die Ars Electronica involviert. Er leitet den Bereich Forschung und Innovation im Ars Electronica Futurelab und das „Center for Advances in Computer Entertainment Technologies“ in Linz. Er gilt als führender Experte in den Bereichen „Virtual und Augmented Reality“, „Experience und Interaction Design“ sowie „Computer Entertainment“.

Daneben ist er als Gastprofessor an der Universität für Kunst und industrielle Gestaltung in Linz tätig und lehrt Themenschwerpunkte wie „Digital Creativity“ und „Digital Fluency“.


Gertraud Leimüller

Gertraud Leimüller gründete und leitet winnovation (www.winnovation.at), ein auf Open und User Innovation spezialisiertes Beratungsunternehmen mit Kunden in mehreren europäischen Ländern.

Sie ist seit 2006 Vorsitzende der bundesweit tätigen Creative Industries Plattform creativ wirtschaft austria (www.creativwirtschaft.at) in der Wirtschaftskammer Österreich und dadurch intensiv in die Entwicklung von Awareness-Maßnahmen, Förderinstrumenten und Clusterkonzepten für die Kreativwirtschaft eingebunden.

Gertraud Leimüller ist Mitglied des EU Expert Panels on Service Innovation. Sie schreibt eine wöchentliche Innovationskolumne für das Wirtschaftsressort der Tageszeitung Salzburger Nachrichten (online unter http://salzburg.com/gewagtgewonnen/) und regelmäßig Referentin auf internationalen Kongressen. Sie studierte an der Harvard University (MPA), dem MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der Universität Wien (Dr.rer.nat).


Bernd Fesel

Fesel_Jury
Bernd Fesel is an independent promoter, researcher and advisor in the Cultural Creative Industries in Europe. He studied Economics and Philosophy in Heidelberg and Bonn from 1983 to 1990 and graduated with an economist degree. Currently he is working on a PhD in Economics at the University of Düsseldorf.

In 1990 he started his career in art market as co-owner of the Gallery Karin Fesel, becoming 1997 Managing Director of the German and then the European Gallery Association in Brussels.
In 2003 he founded the Bureau for Cultural Policy and Economy and served as advisor of the German UNESCO Commission and the German Federal Foreign Office. Since 2010 he is deputy director of the european centre for creative economy (ecce), an institute of the European Capital of Culture RUHR.2010, www.e-c-c-e.com, and chairman of the European Creative Business Network (ECBN).
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend