
Carl Frech I Deutschland
Carl Frech studierte Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste in Berlin. Im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit bis Anfang 2002 war er maßgeblich am Unternehmensaufbau der MetaDesign AG beteiligt. Seine Verantwortung umfasste dort die Bereiche Informationsdesign, Interfacedesign, Markenentwicklung, strategische Kommunikation, Softwareentwicklung, Implementierung, Industrial Design, Online-Strategie und mobile Technologien. Frech ist heute als Berater für Industrie und Unternehmen der Branchen Design, Kommunikation und Medientechnologie tätig. Seit Oktober 2005 unterrichtet Carl Frech als Professor an der Fachhochschule Würzburg, Fakultät Gestaltung, im Bereich Design, Konzeption und Entwurf.
Eberhard Schrempf I Österreich
Eberhard Schrempf ist seit mehr als zwei Jahrzehnten im Kulturmanagement tätig.1985-1990 Technischer Direktor und 1990-1992 Organisationsleiter des Avantgarde Festivals „steirischen herbst“. 1992 Gründung der Agentur - die Organisation, Büro für Gestaltung und Veranstaltungsmanagement GmbH. 1999 verlässt Schrempf die Organisation; gründet „Culture Industries Austria“ und realisiert komplexe organisatorische und gestalterische Aufgaben: Präsentationen des Landes Steiermark und der Stadt Graz bei der Expo 2000 in Hannover, Veranstaltungen des Automobilclusters Styria in Graz, Brüssel, Stuttgart, Göteborg und Paris. Er ist verantwortlich für die technische und szenische Umsetzung der Eigenproduktionen des steirischen herbst 2ooo und ist der Initiator und Motor für den Bau der Helmut-List-Halle in Graz.
Eberhard Schrempf ist seit 1999 auch Lehrbeauftragter (Ausstellungs-Design) an der Fachhochschule JOANNEUM am Studiengang Informations-Design in Graz.
Von Jänner 2001 bis April 2004 zeichnet Eberhard Schrempf als Geschäftsführer und Stellvertretender Intendant der Graz 2003 – Kulturhauptstadt Europas Organisations GmbH für die Planung, Organisation und Abwicklung des Kulturhauptstadt-Projektes in Graz 2003 verantwortlich.
Im Mai 2004 wird Schrempf wieder selbständig tätig (Culture Industries Austria) und war, unter anderem, federführend mit der Gestaltung, Planung und Abwicklung von Kunst-Projekten (25 PEACES) für die Republik Österreich anlässlich des Jubiläumsjahres 2005 sowie des österreichischen EU-Ratsvorsitzes 2006 beschäftigt.
Seit August 2007 ist Eberhard Schrempf als Geschäftsführer der Creative Industries Styria GmbH beschäftigt. Die Creative Industries Styria GmbH ist eine Netzwerkgesellschaft zur Entwicklung und Stärkung der Kreativwirtschaft in der Steiermark. Ihre Aufgabe besteht darin, das breite Angebot an kreativen Leistungen zu koordinieren, weiter auszubauen und im Gesamtkontext der steirischen Wirtschaft zu positionieren.
www.cis.at
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Gertraud Leimüller I Österreich
Gertraud Leimüller gründete und leitet winnovation (www.winnovation.at), ein auf Open und User Innovation spezialisiertes Beratungsunternehmen. Sie ist seit 2006 Vorsitzende der bundesweit tätigen Creative Industries Plattform creativ wirtschaft austria (www.creativwirtschaft.at) in der Wirtschaftskammer Österreich und dadurch intensiv in die Entwicklung von Awareness-Maßnahmen, Förderinstrumenten und Clusterkonzepten für die Kreativwirtschaft eingebunden. Gertraud Leimüller veröffentlicht eine wöchentliche Innovationskolumne unter salzburg.com/gewagtgewonnen/, ist Mitglied des EU Expert Panels on Service Innovation und regelmäßig Referentin auf internationalen Kongressen. Sie studierte an der Harvard University (Master in Public Administration), dem Massachusetts Institute of Technology und der Universität Wien (Dr.rer.nat).
Kai Stania I Österreich
Absolvierte Architektur an der Technischen Universität Wien und besuchte im Anschluss die Meisterklasse für Produktgestaltung bei Ron Arad an der Wiener Hochschule für angewandte Kunst. Seit 1996 maßgeblich am Design und der Entwicklung der meisten Serienprodukte der österreichischen Firma Bene beteiligt und entwarf zahlreiche Produkte für Wittmann, Jean-Louis Ferrer, Cerutti, Remus, Lanvin und Team 7. Neben seiner Tätigkeit als Architekt und Designer ist er auch als Vertragsassistent am Institut für Hochbau und Entwerfen an der TU Wien tätig.Kai Stania erhielt für seine Arbeiten eine Reihe nationaler und internationaler Auszeichnungen.
www.kaistania.com

Tim Renner I Deutschland
Anfang der achtziger Jahre machte der junge Renner mit einem eigenen Kassetten-Fanzine namens Festival der guten Taten von sich reden. Danach moderierte er Sendungen beim NDR (z. B. die experimentelle Radio-Show „Zur Lage der Nation“) schrieb Pop-Kolumnen bei dem Spex-Konkurrenzblatt Scritti sowie für das Hamburger Stadtmagazin Tango und Tempo.Er führte Regie & Drehbuch bei den Filmprojekt Für eine Handvoll D-Mark, 1984.
1986 begann er seine Arbeit als Artists & Repertoire Manager bei der Polydor, wo er ab 1989 die neu gegründete Abteilung Polydor Progressive Music leitete. Das 1994 gegründete Polygram-Sub-Label Motor Music Ltd. wurde unter seiner Führung das deutsche Vorzeige-Label der neunziger Jahre. Dort baute er Acts wie Phillip Boa, Tocotronic, Element of Crime und Sportfreunde Stiller auf. Seinen bislang größten Erfolg verbuchte Tim Renner mit der Berliner Formation Rammstein. Die Band gehört zu den wenigen deutschen Acts, die auch international erfolgreich sind.
Als der Mutterkonzern Polygram 1998 mit Universal zu Universal Music Deutschland fusionierte, wurde Renner zum President Music ernannt und beerbte Anfang 2001 Wolf D. Gramatke als CEO und Chairman.
2003 wurde er vom World Economic Forum als Global Leader for Tomorrow benannt.
2004 verließ Tim Renner die Universal Music und schrieb anschließend mit Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm ein Buch über seine persönliche Einschätzung zur Zukunft der Medienindustrie. Mit Motor Entertainment hat Renner eine Firmengruppe aufgebaut, zu der neben einem Radiosender mit terrestrischen Frequenzen in Berlin, Brandenburg und Stuttgart (Motor FM), ein Musikverlag, eine Booking Agentur für das Tourgeschäft (Motor Tours im Joint Venture mit Four Artist), Management (z.B. Polarkreis 18) und Label (Motor Music) sowie der IPTV-Sender Motor TV gehört.
2009 wurde Tim Renner zum Professor an der Popakademie Baden-Württemberg ernannt.
www.motor.de





